Mittwoch, 29. Mai 2013

Quilt, mit den Füßen gemacht!?



Beim Spaziergang im WWW bin ich auf eine Seite gestoßen, bei welcher mich eine Überschrift nachdenklich stimmte. Ein Mann macht Quilts mit den Füßen! Doch schaut doch selbst, beim Klick auf den Link kommt ihr zu dem Quilt-Künstler.

Regnerische Grüße sendet euch ReLa

http://www.mymodernmet.com/profiles/blogs/simon-beck-snow-art

Donnerstag, 9. Mai 2013

Collagen aller Couleur

... sind als zuletzt bearbeitetes Projekt entstanden. Wir haben uns zwei Treffen Zeit genommen, unsere Ideen umzusetzen. Die meisten haben sich an (nur) eine Collage gewagt. Einige haben zwei bzw. sogar drei gemacht. Die Aufgabe bestand darin, eine Collage im Format von 30 x 30 cm in einem Farbton mit mindestens sieben verschiedenen Materialien anzufertigen. Und das sind die Ergebnisse.
 
 
Angelikas Collage ist romantisch angehaucht. Spitzen und Spitzendeckchen kamen zum Einsatz wie auch alte Knöpfe und Jojos. Die aufgedruckte Schrift und das Fitzelchen Rot geben dem Ganzen den letzten Schliff.
 

Dagmars Schriftzug ist Programm. Tief ins Schneiderleins Schatzkiste hat sie da gegriffen. Sie punktet mit Reißverschluß, Knöpfe, Garn, analoge (meint hier zum Annähen) Druckknöpfe, Etiketten, Litze und anderen Kleinteilen.
  
 
Franziskas gelbe Collage wurde im tiefsten Winter begonnen und bringt den damaligen sehnlichsten Wunsch nach Sonne und Wärme zum Ausdruck. Auf einem sehr schönen Quilting hat sie Blumen aus verschiedenen Materialien angeordnet. Der Clou ist ein Zitronennetz, das hier quer über die Collage gelegt wurde.


Heike ließ sich von einer Arbeit der niederländischen Künstlerin Wil Fritsma inspirieren  und stellte einen stilisierten Frauenkörper in den Mittelpunkt ihrer Collage. Der Körper ist mit Vlies ausgepolstert, so daß ein dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die restlichen Flächen hat sie fein gequiltet und an einigen Stellen mit Farbe betont.


Katrins erste Collage ist eine Reminiszenz an Weimar, Goethe und den Gingkobaum. Im Gingkomuseum holte sie sich Feder und Siegel und aus ihrem eigenen Fundus stammen das Leinengewebe und die Knöpfe. Witziges Detail ist hier eine Brille aus einem Drahtgeflecht.


 
Katrins zweite Collage ist ganz in Grün gehalten. Ausgehend vom wunderschönen Quiltmuster hat sie Federn, Knöpfe, Spitzen, Jojos und Perlen in der Mitte konzentriert.
 
 
Maria hat mit verschiedenen textilen Materialien experimentiert. Auf eine bedruckte Fläche hat sie ein blaues Netz aufgebracht. Auf dem wiederum kamen verschiedene Fäden und kleine Blumen zum Einsatz. Alles wirkt sehr transparent und leicht.


Marias zweite Collage ist eher ein Resteobjekt, hat sie doch Fadenreste verarbeitet. Kombiniert mit Folie und zu Blumen geformten Stoff- und Wollresten ist ihr ein fröhlich anmutendes Werk gelungen.
 
Marias dritte Collage wiederum ist von einerseits von der Schrift und andererseits von dem  großen Stoffstück in der Mitte geprägt. Bemaltes Vliesofix wurde mit einem durchsichtigen Stoff belegt und das ergibt einen ganz subtilen Effekt.

 
Marlene war wohl wie einige andere von unseren Druckexperimenten begeistert und nahm einen Druck als Grundlage für ihre Collage. Dessen Zweifarbigkeit macht die Arbeit sehr interessant und harmoniert bestens mit den violetten Streifen, die gekonnt asymmetrisch eingesetzt wurden.
 


 Petra wollte ergründen, wie verschiedenste Materialien aus ein und demselben Farbbad kommen würden. Die Farbunterschiede sind teilweise sehr groß. Blüten und Blätter, Spitze und aufgefilzte Elemente bestimmen diese Collage in Rot.
 
 
Petra wollte es außerdem auch in Blau versuchen. Die zweite Collage folgt einem ganz anderen Konzept als die erste. Streng nach einem Raster aufgebaut, wechseln sich ein-, zwei- und dreidimensionale Elemente ab. Schmuckelemente wie Herzen, Knöpfe oder Perlen bringen ein wenig Verspieltheit hinein.
 

Regina kann nichts wegwerfen, was im Entferntesten noch brauchbar ist. Eine Schnalle mit einem Stück Stoff dran, Wäscheknöpfe, Etiketten, Spitze und die alte, momentan nicht mehr wirklich funktionsfähige Schere stehen symbolisch für den Recyclinggedanken des Patchwork. Immer wieder setzt sie alte Post ein, wie hier mit dem Brief. 


Renate stellt ein kleines Notizbüchlein mit dreidimensionalem Charakter in den Mittelpunkt ihrer Collage. Darin findet sich ein kleiner Spruch. In die Collage eingearbeitet hat sie Naturmaterialien wie Blätter und Muscheln, die an die Vergänglichkeit, aber auch an deren Bewahrung erinnern sollen.
 

Uta hat in ihrer ersten Collage verschieden große Stoffstücke unterschiedlicher Qualität drüber und drunter arrangiert und sie mit kreisförmig handgearbeiteten Quiltstichen fixiert. Blümchen und ein kleiner aus Perlen gefertigter Anhänger mildern den eher förmlichen Ausdruck der Collage. (In Wirklichkeit sind die Farben vielmehr rot als rosa.)
 

Uta zeigt sich in ihrer zweiten Collage etwas verspielter. Auch sie hat auf verschiedene Spitzen, Bänder und Knöpfe zurückgegriffen. Auch hier sind die Farben nicht richtig wiedergegeben. Alles sieht viel roter, nicht so rosa, aus. Wie bei Petra stammen die Stoffstückchen aus einem Farbbad.
 
Natürlich haben wir am Samstag auch ein kleines Fazit gezogen. Eine textile Collage hatte vorher noch keine angefertigt. Das relativ kleine Format bot dennoch viel Spielraum für die unterschiedlichsten Materialien und Herangehensweisen. Alle haben mitgemacht und interessante Collagen zuwege gebracht. So nebeneinander gelegt waren sie ein schöner Anblick. Wir hoffen, Euch gefallen unsere kleinen Kunstwerke.
 
Nun steht das nächste Projekt an: Fenster. Hier schon mal die Vorgaben: Mindestumfang von 1,80 m, Maximalumfang von 3 m. Die Techniken sind freigestellt. Ob man nun von innen nach außen schaut oder umgekehrt, ob man nun einen Fensterausschnitt nimmt oder gar ein ganzes Haus mit verschiedenen Fenstern wählt - alles ist machbar, solange der Umfang stimmt. Klingt kompliziert? Ganz Unrecht habt Ihr da nicht, aber darin besteht eben die Herausforderung :-)).
 
Liebe Grüße, ArteP