Montag, 3. September 2018

Nach der Ausstellung

... ist vor der Ausstellung. Ja, die Mitmachausstellung in Ohrdruf war schön und ein voller Erfolg.  In diesem Bewußtsein nahmen wir ThuerQuilter wieder die Näharbeiten an unserem Projekt "Einer fällt aus dem Rahmen" wieder auf.
Angelika arbeitet aus grün/weißen Stoffen akkurate kleine Blöcke in traditioneller Technik. Katrin näht ihre Blöcke  aus Batikstoffen auf Papier.
 
 
Franziska war wohl morgens nicht so richtig konzentriert - sie hatte ihre Materialien für das Papiernähen daheim liegengelassen. Also wurden kurzerhand neue gemacht.
 
 
Regina näht Blöcke in Rautenform. Die Muster sind jedoch nicht klassisch aneinandergenäht, sondern  werden appliziert. Ganz schön clever, nicht?
 
 
Petra nähte klassische Amish-Blöcke in einer eher Maxigröße, weshalb sie schon alle Blöcke fertig hat und nun schon heften konnte. Was sie den anderen zeitlich noch voraus ist, wird sie wohl beim Handquilten einbüßen.
 
 
Christine ist nach langer, langer Zeit wieder zu uns gestoßen und in das neue Projekt noch nicht involviert. Sie hatte eine Handnäharbeit dabei. Insider erkennen sicher den Millefiori.
 
 
Regina hatte uns Pflaumen aus ihrem eigenen Garten mitgebracht, sehr lecker.
 
 
Nun sind alle wieder motiviert, den bisherigen Blöcken neue hinzuzufügen. Also, viel Spaß dabei, Mädels.
Zwischendurch gab es noch Kaffee und Kuchen, denn wir hatten Geburtstagskinder. Angelikas AMC konnten noch fotografisch festgehalten werden.
 
 
ArteP 

Freitag, 11. Mai 2018

Beendet

... und präsentabel sind nun die Arbeiten an den Quilts zu unserem letzten Thema. Wie nicht anders zu erwarten, sind die Interpretationen zum Thema

 

... wieder sehr vielfältig, von eher schlicht zu eher ausladend. Nicht breiter als 30 cm und zwischen 60 cm und 90 cm lang, und das im Hochformat - das waren die Vorgaben. Alles andere konnten wir selbst entscheiden. Schaut selbst, was sich jede so einfallen lassen hat.

Angelika wählte als Grund einen Zeitungsstoff und brachte einzelne Buchstaben darauf an. Diese fallen sozusagen aus der Zeitung und dem Rahmen.



Dagmar arbeitete sich mit verschiedenen Schrifttypen durch das Alphabet und mischte dann einen Buchstabensalat an. (Wer Probleme beim Lesen des Textes hat - die Lösung findet Ihr am Ende des Postes.)


Elke hat sich verschiedene Buchstabenvorlagen bestellt und diese mit Textilfarbe auf einen weißen Untergrund aufgebracht. Mittlerweile ist das Binding befestigt.


 

Franziska schwärmt für den Jugendstil. Dieses Wort hat sie dann jugendstilgerecht in Buchstaben und Motive umgesetzt.

 
 
Heike wählte wie auch Angelika und Elke Buchstaben der Vornamen von Familienmitgliedern. Als Untergrund diente ein selbstgestalteter Stoff.
 

 
 
Petra setzte Schriftstücke in den Vordergrund, die fortlaufend und zeilenübergreifend in Druckbuchstaben geschrieben wurden. 
 
 
 
Regina hatte sich schon ziemlich zeitig für Varianten des ersten Buchstabens ihres Vornamens entschieden.
 
 
 
 
Wie versprochen, folgt hier noch die Auflösung dieses geschriebenen Textes von Dagmar. Sie hat sich von der Annahme leiten lassen, daß unser Gehirn beim Lesen ständig Hypothesen über den Inhalt aufstellt. Man sagt, daß, wenn der erste und der letzte Buchstaben am richtigen Platz stehen, das Verstehen recht schnell geht. Versucht es einmal!
 
 
 Diesen Text kann jeder leicht lesen. Unser Gehirn ist schon ziemlich genial.
 
Interessant, nicht wahr? Was aber ist, wenn das Wort Milchmädchenrechnung ist? Oder jedes andere, aus mehreren Silben bestehende und eher nicht so gebräuchliches Wort? 
 
Vergangenen Sonnabend haben wir uns das neue Thema besprochen. Nicht so leicht, verschiedene Ansprüche unter einen Hut zu bekommen: traditionelle Blöcke, die nicht vollflächig angeordnet werden sollen. Einer allerdings soll aus dem Rahmen fallen. Daher das Thema "Einer tanzt aus der Reihe". Ob Maschinen- oder Handquilting, das kann jede für sich selbst entscheiden. Die Größe ist auf einen Quadratmeter beschränkt. Na dann mal los!
 
ArteP

Sonntag, 4. März 2018

Siebdruck- Kurs

Unsere Patchworkgruppe traf sich in diesem Monat nicht nur am Sonnabend, nein, auch der Freitag war Hobbytag, wenn auch nur am Nachmittag.

Wir hatten uns dazu entschlossen, einen Kurs Siebdruck bei der Erfurter Textilkünstlerin Anette Schneider zu  buchen.

Wir begannen damit, dass wir unsere Siebrahmen zusammensteckten und das Gewebe aufspannten.
Mit Klammern wird das Gewebe befestigt und der Rahmen mit wasserfestem Klebeband abgedeckt.
Dann werden alle Rahmen mit Spülmittel gewaschen, weil das Gewebe fettfrei sein muss.

Alle Mädels waren dann ganz konzentriert dabei, ihre Skizzen auf das Papier zu bringen. Diese Skizzen sind dann die Grundlage dafür, dass man sein Druckmotiv auf das Sieb übertragen kann.
Damar wählte ein Motiv aus der Tierwelt.

Elke arbeitete grafisch.

Maria schrieb Text, natürlich in Spiegelschrift.

Katrin machte auch grafische Entwürfe.
Angelika brachte u.a. ihre Initialen auf das Sieb

Heike machte alles in kleinen und zarten Ausmaßen

Franziska lehnte sich auch an grafische Muster an

Regina versuchte sich in Schrift
Alle Materialien standen bereit, von der Kursleiterin mitgebracht.
Nach dem Beschichten d.h.Abdecken der Fläche mußte alles erst richtig trocknen. Deshalb unterbrachen wir bis zum nächsten Tag.
Nach dem Auswaschen der Siebe kamen dann die Druckmotive erst richtig zum Vorschein.
Jetzt konnte man auch erkennen, was man evtl.falsch gemalt hatte.
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Bisher war es die Pflicht. Nun kam die Kür. Wir konnten mit dem Drucken beginnen.
Die meisten bedruckten ihre selbst gefärbten Stoffe, die bisher noch keine Verwendung gefunden hatten.
Dabei wird die Druckfarbe oben am Sieb aufgebracht und mit einem Rakel über das Motiv gestrichen.


Es ist doch ganz toll, was dabei entstanden ist.








Und nun sollen diese bedruckten Stoffe auch in den einen oder anderen Quilt eingearbeitet werden. Mal schauen, wer sich von uns noch weiter mit Siebdrucken beschäftigen wird.